Geschichte der Schule

Unsere Schule kann auf eine lange Geschichte zurückblicken, wurde jedoch immer wieder an die Anforderungen der Zeit angepasst.

1953

Grete Jaschke und Herta Klebel gründen die Vorschule für Familie und Beruf. Der erste Lehrgang beginnt mit einer Auswahl von 24 Schülerinnen, aus den 130 Mädchen aus ganz Kärnten, die sich nach dem Aufruf in der Kärntner Kirchenzeitung melden haben. Der Kärntner Caritasverband unter Herrn Prälat Josef Auernig wird Schulerhalter. Jaschke und Klebel suchen Lehrpersonal, Lehrfamilien und Räumlichkeiten für die Schule und das Internat.

1954

Gertrud Kapfhammer übernimmt bis 1960 die Leitung der neuen Schule in den Räumlichkeiten des alten Priesterhauses.

1655

Ab dem Sommer sind sowohl die Schule als auch das Internat in den Räumen des heutigen Diözesanhauses in der Tarviserstraße beheimatet.

1960

Anneliese Burtscher übernimmt die Leitung der Schule und führt diese in den nächsten 10 Jahren. Um- und Ausbauten der Schule werden in dieser Zeit vorgenommen.

1965

In diesem Jahr erhält die Schule das Öffentlichkeitsrecht.

1970

Gisela Gruber übernimmt die Leitung der Schule bis ins Jahr 2000.

1976

Nach einer Lehrplanreform und der Einführung des 9. Pflichtschuljahres kommt es zur Umbenennung der Schule in Zweijährige Schule für Sozialdienste. Diese wird in den Folgejahren eine beliebte Alternative zum Polytechnischen Lehrgang.

1984

Aufgrund der regen Nachfrage und des Bedarfs an qualifiziertem Personal im Sozialbereich treffen die Schulverantwortlichen die Entscheidung, einen weiteren Schulzweig einzurichten: die 3-jährige Fachschule für Sozialberufe.

1985-1986

Der Kärntner Caritasverband erwirbt das Vinzentinum am Viktringer Ring. Lehrpersonal und SchülerInnen ziehen in das neue Schulgebäude.

1997

In St. Andrä im Lavanttal wird eine dislozierte Klasse der 3-jährigen Fachschule für Sozialberufe eröffnet.

1998

St. Andrä wird Expositur, die Leitung übernimmt Mag. Roland Lassenberger.

1998

Es beginnt ein Schulentwicklungsprozess mit interner und externer LehrerInnenfortbildungen sowie die Gründung von Arbeitsgemeinschaften für Zusatzausbildungen.

1999

Das erste Leitbild wird für die Schule erstellt.

2000

Mag. Liselotte Tappler übernimmt die Leitung der Schule. Am Ende des Schuljahres 2000/2001 legen 26 SchülerInnen der 3. Klasse der Fachschule erstmals die kommissionelle Prüfung zur Ordinationsgehilfin/zum Ordinationsgehilfen ab. Dieses Zusatzangebot für die Schüler und Schülerinnen ist in Zusammenarbeit mit der Kärntner Landesregierung und den zuständigen Abteilungen möglich geworden.

2001

Ein verstärkter Bedarf an qualifizierten Personen im Bereich der Sozialarbeit führt zu einem neuen Ausbildungszweig: Im Herbst beginnt der erste Lehrgang der 5-jährigen Höheren Lehranstalt für wirtschaftliche Berufe, Ausbildungszweig 'Sozialmanagement', welcher auf großes Interesse stößt.

2002-2003

Umbau- und Zubauarbeiten, Inbetriebnahme neuer Klassen und Funktionsräume.

2004

50-Jahresfeier der Schule

2006

Am 23. Juni 2006 findet die 1. Maturafeier der HLW mit 17 Maturantinnen und 1 Maturant statt.

2008

Am 8. September beginnt die Fachschule für Sozialberufe mit einem neuen Lehrplan, der eine Abschlussprüfung für die SchülerInnen vorsieht. Die Abschlussprüfung beinhaltet die Anrechnung des Basismoduls für medizinische Assistenzberufe und die Anrechnung von Lehrjahren für diverse Lehrberufe. Es werden die ersten SchülerInnen zu Peer-Mediatoren ausgebildet.

2009

Es findet erstmalig für unsere ehemaligen Schülerinnen und Schüler aller Schultypen eine „Coming home party“ statt. Ein Absolventenverein wird gegründet.

2015

Am 17. November werden die Lehrpläne für die HLW und die Fachschule durch das Ministerium für Bildung und Forschung auf den neuesten Stand gebracht.

Heute

Die Schule besuchen 232 Mädchen und 31 Burschen in 13 Klassen.